Inhalte werden schnell vergessen. Doch
der emotionelle Eindruck
guten Designs bleibt
stabil.
Wolfgang Beinert

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Joomla! & WordPress

Joomla dient in erster Linie dem Erstellen von Webseiten mit veränderlichen, d.h. dynamischen Inhalten, die von mehreren Personen editiert werden können. Dabei deckt Joomla im Wesentlichen nur den funktionellen und inhaltlichen aber nicht den gestalterischen Teil ab. Letzterer kann in Grenzen durch sogenannte Templates adressiert werden, die von Dritten erstellt wurden und den gleichen Inhalten ein anderes optisches Erscheinungsbild geben.

Im Gegensatz zu Joomla müssen diese Templates nicht zwangsläufig frei und kostenlos sein. Die genannten Inhalte werden mit dem englischsprachigen Begriff content und die genannte Funktionalität mit management bezeichnet, so dass sich als Überbegriff für dergestaltige Software wie Joomla in der Fachsprache die Bezeichnung Content-Management-System (kurz CMS) etabliert hat.

Für überschaubare, private Homepages mit wenigen Unterseiten und zum großen Teil unveränderlichem Inhalt, die nur von einer Person gewartet werden, eignet es sich wegen seiner funktionalen Komplexität und den Anforderungen an die Server-Hardware in der Regel weniger. Für solche Aufgaben ist ohne gute Kenntnis von Joomla ein einfacheres CMS, wie beispielsweise moziloCMS oder ein Homepagebaukasten besser geeignet. Eine abgespeckte und daher übersichtlichere Version von Joomla ist weder verfügbar noch innerhalb des Programmes einstellbar.

Die auf die Webseite zugreifenden Personen können von einem so genannten Administrator mit unterschiedlichen Rechte-Sets, den so genannten Rollen ausgestattet werden. Beispielsweise können manche Personen nur Inhalte, andere auch die zugrunde liegende Funktionalität beeinflussen. Um sicherzustellen, dass Berechtigte nur gemäß Ihrer Rollen operieren, kann der Zugang mit Passwörtern geschützt werden.

Im Gegensatz zu der Erstellung von Webseiten in gerade von Anfängern als kryptisch empfundenen Sprachen wie HTML und CSS bietet ein CMS wie Joomla den Vorteil, die Inhalte aus vorgefertigten Bausteinen zusammensetzen zu können. Dabei erscheint die Webseite schon im Erstellungsstadium genau so wie bei der späteren Veröffentlichung (WYSIWYG-Prinzip), was von JavaScript-Editoren wie TinyMCE geleistet wird.

Joomla ist eigenständig nicht lauffähig. Es muss auf einem Webserver installiert werden, üblicherweise einem Apache-Webserver, und benötigt außerdem einen MySQL-Datenbank-Server. Entwickler können Pakete von Joomla herunterladen, auf ihrem Computer einen Webserver mit Joomla installieren und Joomla offline lauffähig machen.

Die zunehmende Verbreitung von Joomlahat Webspace Anbieter vermehrt dazu bewogen, dessen Installation mit einem Klick anzubieten.

Vorteile von Joomla sind:

  • Benutzerfreundliche Bedienung (Lehrer und Admin)
  • Leicht erweiterbar durch verschiedene Komponenten, Module und Plugins
  • Modernes sowie flexibles Design
  • weitestgehend valides HTML und CSS in den Standard-Templates
Quelle: Wikipedia

Im Folgenden finden Sie eine knapp gehaltene Liste von Features, die WordPress standardmässig mitbringt. Zudem gibt es eine Vielzahl an Erweiterungen, sogenannte Plugins, mit denen die Standardinstallation nach Belieben erweitert werden kann.

Benutzerfreundlichkeit

Für die Installation und das Arbeiten mit WordPress gilt: “So einfach und komfortabel wie möglich!”. PHP-, HTML- Javascript- oder CSS-Kenntnisse sind keine Voraussetzung um ein WordPress-Blog zu betreiben, helfen aber das Blog den eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Beitragsvorschau

Beiträge können während der Erstellung im Design des Blogs betrachtet werden. In der Vorschau werden die Beiträge exakt so angezeigt wie sie nach der Veröffentlichung aussehen.

Der WYSIWYG-Editor

WordPress verfügt über einen Beitrags-Editor, bei dem man schon beim Schreiben sehen kann, wie der Text aussehen wird, ohne dass man Tags entziffern muss. Außerdem kann man den Eingabebereich im laufenden Betrieb vergrößern, indem man ihn einfach größer zieht. Dabei bleibt es dem Administrator überlassen, diesen Editor zu benutzen oder abzuschalten.

Hochladen von Bildern/Dateien

Bilder oder Dateien können während des Verfassens eines Artikels bequem hochgeladen werden. Anschliessend werden die Bilder via “Drag-and-Drop” in den Beitrag eingefügt. Man kann auch in bereits hochgeladenen Bilder stöbern.

Mehrere Autoren

An einer WordPress Installation können mehrere Autoren mitschreiben. Das hoch entwickelte Benutzer System weist den Benutzern bestimmte Rollen zu. Diese Rollen haben Befugnisse, wie z.B. “Beiträge bearbeiten” und “Plugins aktivieren”, mit denen bestimmte Aktionen erlaubt werden. Eine maßgeschneiderte Rechtevergabe ist umsetzbar.

Kommentare

Besucher deines Blogs können zu jedem Beitrag einen Kommentar verfassen. Vor der Veröffentlichung eines Artikels kannst du die Kommentarfunktion ein- oder ausschalten.

Linkmanager

Durch das übersichtliche Administrationsinterface können Links bequem hinzugefügt, verwaltet und erneuert werden.

Passwortgeschützte Artikel

Jedem Artikel kann ganz individuell ein Passwort zugeordnet werden.

Spam Schutz

Mit WordPress wird direkt das Akismet-Plugin gegen Kommentarspam geliefert. Wer dieses Plugin nicht benutzen möchte, kann mit Hilfe einer “Blacklist” Kommentarspam blocken. Natürlich kann die Kommentarfunktion auch auf registrierte Mitglieder u.ä. in den Blogeinstellungen beschränkt werden.

Kommunikations-Dienste

WordPress unterstützt sowohl Trackback, als auch Pingback, und wird auch zukünftige Services dieser Art unterstützen, sobald sie entwickelt worden sind.

AJAX bei der Listenverwaltung

Es gibt Stellen im Admin-Bereich, an denen Dinge aufgelistet werden, die man löschen kann – etwa Kategorien, Beiträge oder Kommentare. Statt dass die Seite dann neu geladen werden muss, wird jetzt der betreffende Eintrag in der Liste rot und verblasst anschließend.

Einhaltung von Web Standards

Bei der Entwicklung von WordPress wurde viel Wert darauf gelegt, sicher zu stellen, dass jedes einzelne von WordPress generierte Bit den Internet-Standards des W3C entspricht. Das ist nicht nur für die Browser-Kompatibilität wichtig, sondern auch für zukünftige Anwendungen der nächsten www.-Generation.

Blog-Netzwerk

Du kannst mit nur einer physischen Installation von WordPress beliebig viele Blog-Instanzen erstellen, welche zentral gepflegt und gewartet werden.

…das waren nur die Highlights, es gibt eine Menge mehr. Falls dir dennoch etwas fehlt frag einfach im Forum nach oder suche in der Dokumentation, ob das Feature nicht vielleicht doch schon realisiert wurde. Falls beides nicht hilft, besteht immer noch die Möglichkeit, dass irgendjemand aus der Benutzer- oder Entwicklergemeinschaft dir deinen Wunsch erfüllt…

Quelle: http://wpde.org